Bilder · 3 Min. Lesezeit ·
WebP, PNG oder JPG: Welches Format ist das richtige?
Ein praktischer Spickzettel für die Wahl des Bildformats, und warum die Umwandlung im Browser deine Dateien privat hält.

Die Wahl eines Bildformats ist ein Abwägen zwischen Dateigröße, Qualität und Transparenz. Drei Formate decken fast jeden Fall im Web ab.
Faustregeln
Fotos: WebP, oder JPG, wenn ein älteres System nur JPG annimmt. Logos, Icons, Oberflächen und Screenshots: PNG oder verlustfreies WebP, weil sie scharfe Kanten und Transparenz erhalten. Favicons: ICO plus ein PNG. AVIF ist meist noch kleiner, braucht aber länger zum Kodieren.
Der Spickzettel
Format Am besten für Transparenz Kompression
JPG Fotos, maximale Kompatibilität nein verlustbehaftet
PNG Screenshots, Logos, Text ja verlustfrei
WebP Fotos und Grafiken im Web ja mit oder ohne Verlust
AVIF die kleinsten Fotos ja mit oder ohne Verlust
GIF nur einfache Animationen 1 Bit verlustfrei, 256 Farben
SVG Logos und Icons (Vektor) ja nicht pixelbasiert
Warum dasselbe Foto als WebP kleiner wird
JPG und verlustbehaftetes WebP verwerfen Details, die das Auge kaum bemerkt, doch WebP macht das effizienter. Ein Foto in ähnlicher Qualität ist dadurch meist spürbar kleiner. PNG ist verlustfrei: ideal für Screenshots, verschwenderisch für Fotos.
Sinnvolle Qualitätseinstellungen
Bei verlustbehafteten Formaten ist eine Qualität von 75 bis 85 für Fotos auf Websites meist der beste Kompromiss: Die Dateien schrumpfen stark, und das Bild wirkt trotzdem sauber. Geh höher für Fotografie-Portfolios oder Bilder, in die man hineinzoomt, und niedriger für kleine Vorschaubilder. Die Größe zählt noch mehr als die Qualität: Ein 4000 Pixel breites Foto in einer 800 Pixel breiten Spalte verschwendet die meisten seiner Bytes.
Transparenz
JPG kennt keine Transparenz, ein Logo mit durchsichtigem Hintergrund bekommt als JPG also einen weißen oder schwarzen Kasten. Nimm PNG oder WebP für alles, was auf unterschiedlichen Hintergründen stehen muss. GIF kennt nur ganz transparente oder ganz deckende Pixel, weiche Kanten wirken daher gezackt.
Kompatibilität im Jahr 2026
WebP und AVIF werden von allen aktuellen großen Browsern unterstützt. Die Probleme liegen woanders: Manche ältere Desktop-Software, E-Mail-Programme, Druckereien und Upload-Formulare akzeptieren weiterhin nur JPG oder PNG. Geht eine Datei irgendwohin außerhalb des Webs, bleiben JPG für Fotos und PNG für Grafiken die sicherste Wahl.
Bewahre das Original auf
Jede Umwandlung zwischen verlustbehafteten Formaten kostet Qualität, wandle also immer vom besten Original um, das du hast, nicht von einer bereits komprimierten Kopie. Ein JPG in PNG umzuwandeln holt verlorene Details nicht zurück; die Datei wird nur größer.
Ein schneller Entscheidungsweg
- Ein Logo oder Icon, das in jeder Größe scharf bleiben muss? SVG, wenn vorhanden, sonst PNG.
- Braucht es einen transparenten Hintergrund? PNG, WebP oder AVIF, nie JPG.
- Ein Foto für eine Website? WebP, oder AVIF für die kleinste Datei.
- Geht es an eine Druckerei, ein altes Programm oder ein Upload-Formular? JPG für Fotos, PNG für Grafiken.
- Eine Animation? Eine kurze Videodatei ist meist viel kleiner als ein GIF.
Warum lokale Umwandlung wichtig ist
Der Bildkonverter von 4Dev läuft komplett in deinem Browser: Das Bild wird auf deinem Gerät dekodiert und neu kodiert und nie hochgeladen. Er liest PNG, JPG, WebP, GIF, HEIC, AVIF, TIFF und mehr und kann beim Umwandeln auch die Größe ändern.